Ohne ein Ziel ändert sich nichts

Die Vertreter der Pro Life Bewegung stehen vor einem Problem: Ihr Anliegen, Abtreibungen zu verhindern und den Ungeborenen basale Menschrechte anzuerkennen, kommt nicht an. Medien berichten allenfalls negativ über sie als Gruppe, aber nicht über ihr Thema. Der Großteil der Gesellschaft sieht kein Problem in der Abtreibung und Politiker fassen das heiße Eisen lieber gar nicht erst an. Es ist nicht interessant genug, um sich damit zu beschäftigen. Ein Beispiel bietet der Marsch für das Leben am 17. September in Berlin. 6.000 bis 7.500 Teilnehmer und 1.500 Gegendemonstranten[1] nahmen die Gelegenheit wahr, um sich für oder gegen Abtreibungen zu positionieren. Während am selben Tag mehr als 100.000 Menschen gegen TITIP und CETA protestierten, haben weniger als 10.000 Menschen zur Abtreibung Stellung bezogen. Es gibt keine große Diskussion um Abtreibung. Es fehlt ein Plan.

Warum wird nicht berichtet?

Über den Marsch für das Leben berichtete keine der großen überregionalen Zeitungen oder Onlineportale. Andere Demonstrationen erscheinen selbst bei deutlich geringerer Beteiligung in der Tagesschau.[2] Das zeigt einen Teil des Problems der Lebensschützer: Das Thema Abtreibung ist für Medien wenig interessant. Da sie in einem wirtschaftlichen Korsett arbeiten, müssen sie mit beschränkten Ressourcen möglichst viele Menschen erreichen. Zum einen ist es schwierig, inhaltlich über das Thema Abtreibung zu berichten. Zum anderen erstreckt sich die Diskussion entweder auf Anschreien auf der einen und einem Schweigemarsch auf der anderen Seite. Oder sie versiegt in technischen Diskussionen über die Feinheiten von Medizin, Jura und Ethik. Dies in einem kurzen interessanten Beitrag darzustellen ist keine einfache Aufgabe. Das Klima in Kommentaren zum Thema garantiert darüber hinaus Kritik für jegliche Berichterstattung, da sie entweder pro Abtreibung oder pro Verbot empfunden wird – oder wahlweise beides.

Generation egal?

Darüber hinaus spiegeln die Medien die Interessen der Gesellschaft wieder, um möglichst viele Konsumenten zu erreichen. Doch das gesellschaftliche Interesse an dem Thema ist beschränkt. Es herrscht die Meinung, Abtreibung sei in Deutschland erlaubt und damit unproblematisch. Das entspricht zwar nicht der Rechtslage,[3] dennoch gibt es keine größere öffentliche Diskussion darüber. Die Abtreibung wird als Teil der privaten Freiheit gesehen, auf die ein Recht besteht. Sie wird nicht als Unrecht empfunden, das eine gesellschaftliche Einschränkung erfordert.

Um überhaupt etwas zu verändern, muss Abtreibung in der Gesellschaft zumindest fragwürdig werden. Erst danach kommt die Aufgabe, Argumente für eine Legalisierung von Abtreibung  zu entkräften und die eigene Stellungnahme zu präzisieren. Gleichzeitig müssen die Gründe, die zu einem Schwangerschaftsabbruch führen, behoben werden. Es muss Hilfe für betroffene Eltern, besonders Mütter, ermöglicht werden. Die Aussicht, ein behindertes Kind zur Welt zu bringen, stellt Eltern vor Fragen und Probleme, die wir als Gesellschaft angehen müssen. Die Alternativlosigkeit von Abtreibung scheint vielfach gegeben. Oft scheinen besonderst tragische Fälle dafür zu sprechen, einen generellen Zugang von Abtreibung zu ermöglichen. Für all diese Fälle braucht es realistische Visionen.

Handlungsoptionen bieten

Diese Notwendigkeit zeigt sich auch in der Politik. Das Fehlen eines umsetzbaren Programms oder auch nur einer Vision lähmt jeden Einsatz für den Schutz des ungeborenen Lebens. Auch dahingehend engagierte Politiker haben keine umsetzbaren Pläne und Ideen. In einer Demokratie liegt hier die Aufgabe für Interessensvertreter, wie Verbände oder Gewerkschaften. Sie sollen helfen einen guten, umsetzbaren Plan bereitzustellen, der einem Bedürfnis in der Gesellschaft entspricht. Nur mit einem solchen Plan kann politisch etwas verändert werden. Es ist also sowohl ein politisches Programm, als auch eine Veränderung in der Gesellschaft von Nöten, mit kurz- und mittelfristige Zielen sowie einer langfristigen Vision.

Für den Plan ist sowohl die rechtliche als auch die praktische Dimension entscheidend. Der gesetzliche Schutz eines jeden menschlichen Lebens ist ein Imperativ der Gerechtigkeit, allen Menschen die gleichen Rechte zu gewähren. Dies muss in Recht umgesetzt werden. Dabei macht es aber keinen Sinn in erster Linie über die Frage zu diskutieren, welche Strafe für Abtreibung verhängt werden sollte, oder wer zu bestrafen sei. Eine solche Diskussion kann keine Lösung sein. Praktisch werden weiter Abtreibungen geschehen, wenn die Gründe für sie bestehen bleiben. Daher muss eine gesetzliche Regelung vor allem die Ursachen in den Blick nehmen und hier nachsteuern.

Eine Hilfe zum Erstellen einer Vision könnte aus einem polemischen Meme[4] kommen. Dort wird Abtreibung mit der Sklavenhaltung in den USA verglichen. Dieser Vergleich könnte ein Nachdenken anregen, welche Ursachen und Umstände für ein Umdenken gesorgt haben. Denn auch bei dieser Menschenrechtsverletzung gab es erheblichen Widerstand, der überwunden werden musste. Nur den anderen einen Verstoß gegen die Menschenrechte an den Kopf zu werfen, reicht hier nicht aus.

Um das Problem wirklich anzugehen, braucht es also Experten aus verschiedenen Teilen der Gesellschaft: Geschichtswissenschaften, Politikwissenschaften, Medienberatung, Frauenberatung und -hilfe, Medizin,  Ethik und weitere. Es braucht eine Vision, die öffentlich ist, die als diskussionswürdiger Inhalt erscheint, die den Ängsten begegnet, Mut macht und als politische Position greifbar ist.

Philipp Müller

[1] Tausende Teilnehmer beim “Marsch für das Leben” (rbb|24, 17.09.2016)

[2] Proteste gegen Flüchtlingspolitik (tageschau.de, 04.10.2015)

[3] §§ 218-219 des Strafgesetzbuchs verbietet die Abtreibung, stellt aber unter Bedingungen die Verfolgung frei.

[4] Meme auf Pinterest

Christen bevorzugt?

In ihrem Grundsatzprogramm bezeichnet die Alternative für Deutschland den Zustrom muslimischer Flüchtlinge nach Deutschland als eine Gefahr für „unsere abendländische und christliche Kultur.“ Die CSU, mit Bayerns Ministerpräsident Host Seehofer scheint nun auf denselben Zug aufgesprungen zu sein. Bei einer Klausurtagung veröffentlichte der Parteivorstand eine Beschlussvorlage, deren Wortlaut sehr stark dem der rechtspopulistischen AfD ähnelt. Die Forderungen lassen sich teils wörtlich in deren Grundsatzprogramm wiederfinden.  

Unchristliche Forderungen aus der Christlich Sozialen Union

Im Zuge der Flüchtlingskrise hat die christlich-konservative CSU immer wieder für eine Obergrenze und verstärkte Grenzkontrollen eingesetzt. Jetzt fordert sie aber, Zuwanderer aus „unserem christlich-abendländischen Kulturkreis“ bei der Aufnahme zu bevorzugen. Kurz gesagt: Christen ja, Muslime nein! Diese Haltung wird zusätzlich durch die radikalen „Integrationsmaßnahmen“ der CSU bekräftigt. Demzufolge sollen Vollverschleierung und doppelte Staatsbürgerschaft schnellstmöglich abgeschafft werden und wem dies nicht passt, „sollte sich ein anderes Land aussuchen.“ Klare Worte der Christlich Sozialen Union, die der Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki als „unchristlich“ und „gesellschaftsspaltend“ bezeichnet.

Nicht alle Flüchtlinge gehören dem Islam an

In den Medien finden Christen, die aus arabischen Ländern nach Europa fliehen, hauptsächlich Erwähnung, wenn es um Konflikte mit anderen Religionen geht. Tatsächlich bilden sie auch nur eine kleine Minderheit. Schätzungsweise 13% der Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, sind christlichen Glaubens. Auch die Zahl der muslimischen Flüchtlinge, die zum Christentum konvertieren, steigt. In einigen Gemeinden werden sogar Massentaufen vollzogen, bei denen mehrere Dutzend Menschen gleichzeitig das Sakrament empfangen. Wie zum Beispiel in Hamburg, wo sich Anfang des Jahres sich in einem Schwimmbad mehr als 80 Menschen gleichzeitig taufen ließen. In diesem Zusammenhang wird den Konvertiten immer öfters unterstellt den Glauben nur für die Bevorzugung beim Asylrecht gewechselt zu haben. In einigen arabischen Ländern müssen Christen aufgrund ihres Glaubens um ihr Leben fürchten, was die Wahrscheinlichkeit aus Deutschland abgeschoben zu werden verringert.

Kein einfacher Glaubenswechsel

Eine scheinbar leichtfertige Behauptung. Zum einen wird dadurch den christlichen Kirchen unterstellt, sie würden jeden, der um die Taufe bittet, von heute auf morgen das Sakrament spenden. Tatsächlich dauert die Vorbereitungszeit auf die Taufe in einigen Fällen sogar länger als das Asylverfahren. Während des Katechumenat wird von den Taufinteressenten nicht nur eine regelmäßige Teilnahme am Gottesdienst erwartet, sondern auch eine aktive Beteiligung am Gemeindeleben.

Zum anderen gehen Konvertiten oftmals ein hohes Risiko ein, wenn man die Art und Weise betrachtet, wie einige Muslime ihren christlichen Mitbewohnern in Flüchtlingsheimen begegnen. Eine Erhebung des christlichen Hilfswerk „Open Doors“ hat innerhalb eines Zeitraums von zwei Monaten mehr als 200 Übergriffe auf Christen dokumentiert. Bei der Erhebung wurden christliche Flüchtlinge in ganz Deutschland befragt. Das Hilfswerk schätzt die Dunkelziffer jedoch weitaus höher ein und geht davon aus, dass deutschlandweit mehr als 40.000 Christen in Flüchtlingsheimen misshandelt werden. Die Misshandlungen reichen von Beleidigungen, über Gewalt, bis hin zu Morddrohungen. Damit zieht die systematische Christenverfolgung, die weitestgehend aus arabischen Ländern bekannt ist, auch in Europa ein.

Die Kirche zeigt Zurückhaltung

CSU Politiker fordern deshalb eine separate Unterbringung von christlichen und muslimischen Flüchtlingen. Die beiden großen Kirchen in Deutschland distanzieren sich von dieser Forderung und scheinen die Misshandlung der Christen in Flüchtlingsunterkünften zu verharmlosen. In diesem Zusammenhang sagten Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche, dass man bei den Übergriffen auf christliche Flüchtlinge nicht von einem flächendeckenden Problem sprechen könne und dass eine religiöse Motivation für die Gewalt nicht eindeutig beweisbar sei. Die Kirchen äußern sich so zurückhaltend, weil sie nicht wie die AfD und jetzt auch die CSU eine Hetze gegen muslimische Flüchtlinge lostreten möchte. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, äußerte sich in diesem Zusammenhanf skeptisch zu der Untersuchung von „Open Doors“ und argumentierte, dass man die Übergriffe auf Christen durch Muslime nicht pauschalisieren dürfe, um eine verallgemeinerte Verurteilung des Islams zu verhindern. Man müsse jeden berichteten Fall individuell nachgehen. Was dabei jedoch ungeachtet bleibt ist die Dunkelziffer.

Doch auch den muslimischen Konvertiten zum Christentum steht die Kirche oftmals reserviert gegenüber. Im Gegensatz zu den Freikirchen und Evangelikalen, die den Missionierungsauftrag der Bibel wörtlich nehmen und offen auf mögliche Taufinteressenten zugehen, halten sich die katholische und evangelische Kirche vielmehr im Hintergrund. Einige Vertreter rechtfertigen sich damit, dass man niemanden den Glauben aufzwingen wolle. Man könne sich bei Menschen, die aus ihrem eigenen kulturellen und religiösen Umfeld fliehen mussten und sich plötzlich in einer fremden Gesellschaft wiederfinden, nicht sicher sein, ob sie nicht andere Gründe zum Konvertieren bewegen als die Überzeugung aus dem Glauben heraus. Einerseits ist diese Begründung durchaus verständlich, andererseits stellt sich, die Frage ob sich die Kirchen, die immer mit dem Priestermangel und dem Rückgang der Gläubigen zu kämpfen haben, nicht mehr um die „Neu-Christen“ bemühen sollten.

Immerhin nicht unwillkommen

Die CSU fordert eine Bevorzugung von Christen, was aber nicht bedeutet, dass christliche Flüchtlinge gleichzeitig mehr willkommen sind. Flüchtlinge die sich für den christlichen Glauben entscheiden, werden böse Absichten unterstellt und obwohl die beiden Volkskirchen predigen zwar eine Willkommenskultur, fremdeln selbst aber noch mit ihrem aktiven Beitrag dazu.

Kerstin Barton

Die Stärke der Schwachen

Die heiß diskutierte Frage des  US-Wahlkampfs ist die gesundheitliche Verfassung der Kandidaten. Donald Trump hat Hilary Clintons Fähigkeit zur Ausübung des Präsidentenamtes angezweifelt. Ihre Gesundheit sei zu schlecht. Clinton veröffentlichte ein Statement ihrer Ärztin, in dem ihr eine gute Gesundheit bescheinigt wird. Auch Trump veröffentlichte ein solches Statement seines Arztes. Darin schreibt der Arzt, wenn Trump Präsident werde, wäre er der gesündeste Mensch, der jemals zum Präsidenten gewählt wurde.

Die Sachfragen wurden verdrängt und es wird nur über die Gesundheit der Kandidaten diskutiert. Sicher sind persönliche Eigenschaften der Kandidaten, neben den politischen Sachfragen und der Agenda, für die Wahlentscheidung relevant. Doch sind es gerade nicht Fragen zur Gesundheit. Ein Blick auf drei Anführer der Geschichte zeigt: körperliche Fitness ist keine wichtige Eigenschaft für einen Präsidentschaftskandidaten.

Viele Grenzen überwinden

Franklin Delano Roosevelt führte die USA als 32. Präsident mit dem „New Deal“ aus der Wirtschaftskrise. Er überführte das amerikanische Politik System in seine heutige Form und führe nach Pearl Harbour die Alliierten zum  Sieg im Zweiten Weltkrieg. Dabei war er seit 1921 von der Hüfte abwärts gelähmt. Seine Behinderung war zwar bekannt, wurde aber versucht aus der Öffentlichkeit herauszuhalten und herunterzuspielen. Während des Krieges, gab es Bedenken, ein körperlich beeinträchtigter Präsident könnte der Moral der amerikanischen Bevölkerung schaden. Roosevelt ließ sich nicht öffentlich im Rollstuhl sehen und lernte das Gehen mit Beinschienen.

Unabhängig von seinem körperlichen Zustand, hat Präsident Roosevelt sein Land durch schwere Zeiten geführt und dabei auch wichtige Termine außerhalb der USA absolviert wie zum Beispiel die Konferenz von Jalta. Die körperliche Einschränkung des Präsidenten war kein Problem. Auch nicht in einer Zeit, in der Behinderung stigmatisiert war und deutliche weniger Hilfen möglich waren. Durch den Fortschritt in der Medizin und mit neuen medizinischen Hilfsmitteln sind körperliche Einschränkungen deutlich besser ausgleichbar. Die Frage nach der körperlichen Fitness eines Kandidaten ist durch den Fortschritt” noch weniger relevant als vor 80 Jahren.

Größe in Begrenztheit

Johannes Paul II. wurde als relativ junger Mann zum Papst gewählt. Nur zwei Jahre später musste er Schusswunden durch den Anschlag auf sein Leben verkraften. Ab Mitte der neunziger Jahre litt er an Parkinson. Er wurde sichtbar schwächer und brauchte mehr und mehr Hilfe. Dabei führte er weiter sein Papstamt aus und machte kein Geheimnis aus seiner Krankheit. Diese Offenheit im Umgang mit Krankheit, Schwäche und eigener Begrenztheit begleitete ihn bis zum Tod.. Während viele Menschen ihre eigene Endlichkeit verdrängen und keine Schwäche zeigen wollen, war die Welt in gewisser Weise beim Leiden und Sterben Johannes Pauls II. live dabei. Scharen waren in den letzten Tagen seines Lebens auf dem Petersplatz, um für ihn zu beten. Sein Sterben lief durch die Nachrichten der Welt.

Dieses öffentliche Leiden wurde ein Beispiel für Andere und zeigte,  Leid und Schwäche gehören zum menschlichen Leben dazu. Durch sein Leiden konnte er authentisch für Kranke und Leidende eintreten und ihnen nahe sein. Er zeigte wie man seine eigene Schwäche und Begrenztheit annehmen und damit umgehen kann. Seine körperliche Stärke war dabei nicht entscheidend, sondern sein Einfühlungsvermögen, seine Güte und Nähe zu den Schwächsten.

Letzte Grenzen bleiben

Papst Benedikt XVI erfüllte seinen Dienst bis zu dem Punkt an dem er sich nicht mehr in der Lage sah ihn länger ausführen zu könnten. Benedikt XVI war bereit und fähig die Konsequenzen aus der erkannten Situation zu ziehen und das Papstamt niederzulegen. Ein ungewöhnlicher Schritt, der sowohl hochachtende, als auch ablehnende Reaktion hervorrief. Auch für einem Präsidenten oder anderen Staatsoberhaupt ist dieser Schritt nicht weniger schwierig. Doch auch ein Präsident muss bereit sein, das Amt niederzulegen, wenn er es nicht länger ausführen kann.

Das Ende einer jeden Amtszeit ist gewiss. Egal ob durch die begrenzte Zeit des Mandates, Krankheit oder den Tod. Niemand ist unersetzlich. Zu wissen, wann man seine Aufgaben nicht mehr erfüllen kann und die notwendigen Konsequenzen zu ziehen ist eine weitere wichtige Kompetenz für einen Kandidaten.

Für die Wahl zu einem politischen Amt sind nicht nur Sachfragen und politische Programme entscheidend, auch die Eigenschaften der Kandidaten sollten berücksichtigt werden. Dabei ist körperliche Fitness nicht die wichtigste. Wichtiger sind andere Eigenschaften: die Bereitschaft, das eigene Wohl für das Wohl anderer zurückzustellen; seine Grenzen anzuerkennen und sich ganz einzusetzen, auch mit seinen Schwächen.

Philipp Müller