“Nach der Vorabendmesse bist du fällig”

Der Fall des zurückgetreten Pfarrers Olivier Ndjimbi-Tshiende schlägt in der katholischen Kirchen hohe Wellen. Am vergangen Sonntag war der Kongolese mit deutscher Staatsangehörigkeit als Pfarrer der bayerischen Gemeinde Zorneding zurückgetreten. Grund dafür waren anonyme Morddrohungen sowie rassistische Beleidigungen. Seinen Rücktritt konnte auch eine Online-Petition mit über 70.000 Unterzeichnern nicht verhindern. Auch der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat wiederholt Morddrohungen erhalten. Seit 2014 kritisierte er öffentlich Pegida. Beide Betroffenen möchten sich öffentlich nicht zu den Vorfällen äußern. Wie weit ist der Rassismus in Deutschland fortgeschritten? Welche Rolle spielt die Anonymität im Internet beim Versenden von Drohbriefen oder Beleidigungen?

Der Fall Olivier Ndjimbi-Tshiende

Im Herbst 2015 sprach die frühere CSU-Ortsvorsitzende von Zorneding Sylvia Boher im Parteiblatt Zorneding Report im Kontext der Flüchtlingskrise von einer „Invasion“ und äußerte die Angst, dass Bayern von Flüchtlingen überrannt werde. Nachdem Ndjimbi-Tshiende sowie der Pfarrgemeinderat seiner Pfarrei diese Aussagen kritisiert hatten, äußerte sich der Stellvertrteter Bohers Johann Haindl mit den Worten: “Der muss aufpassen, dass ihm der Brem (Zornedings Altpfarrer) nicht mit dem nackerten Arsch ins Gesicht springt, unserem Neger.” Daraufhin mussten Boher und Haindl ihr Amt als Ortsvorsitzende der CSU niederlegen.

Für den Rücktritt ausschlaggebend waren nach eigenen Angaben anonyme Morddrohungen und rassistische Beleidigungen, die der Pfarrer seit November 2015 wiederholt erhielt. Inwiefern diese mit den Aussagen der beiden CSU-Politiker zusammenhängen ist ungewiss.

Ndjimbi-Tshiende blicke ohne Zorn auf seine Jahre in Zorneding zurück und habe sich mit Sylvia Boher versöhnt, wie das Erzbischöfliche Ordinariat mitteilte.

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer verurteile die Morddrohungen als inakzeptabel und forderte keine Toleranz zuzulassen. Gleichzeitig stritt er jede Verbindung zur Rolle der CSU ab. Über eine solche Verbindung wurde insbesondere in den sozialen Netzwerken spekuliert.

Anonymität im Netz

Der Fall zeichnet sich durch die Anonymität der Morddrohungen aus. Unadressierte Briefe oder das Internet bieten sich für ein solches Vorgehen an. Eine neue E-Mail-Adresse oder ein Profil bei Facebook lässt sich einfach und unter falschem Namen erstellen, sodass eine Rückverfolgung schwierig wird. In diesen rechtlich schwer zu belangenden Räumen kommt es immer wieder zu Beleidigungen, Drohungen und Verleumdungen, die öffentlich keiner äußern würde.

Im Falle des Erzbischofs Schick veröffentlichen die Täter einen gefälschten Facebook-Eintrag, in dem er Pegidaanhängern mit Höllenfeuer drohte.

Der deutsche Staat gewährt jedem Bürger das Recht der Meinungsfreiheit, das auch Kritik einschließt. Diese Kritik ist jedoch in dem Maße zu äußern, dass die kritisierte Person nicht in ihrer Menschenwürde verletzt wird.

Rassismus in Deutschland

In den vergangenen Jahren hat sich in der deutschen Öffentlichkeit ein erschreckender Zuwachs an Fremdenfeindlichkeit ereignet. Seit Ende 2014 gibt es die islamophobe Pegida und die Flüchtlingskrise des letzten Jahres hat zu einem Zulauf der Wähler zu politisch rechts orientierten Parteien geführt. Nicht umsonst konnte die AfD bei den hessischen Kommunalwahlen mit 11,9 % zur drittstärksten Partei aufsteigen.

Der Fremdenfeindlichkeit ist entgegenzuhalten, dass Integration gelingen kann. Ein Austausch der Kulturen ist für beide Seiten eine Bereicherung. Auch Olivier Ndjimbi-Tshiende wurde vom Großteil seiner Gemeine akzeptiert und unterstützt, was nicht zuletzt die über 3000 Teilnehmer der Kundgebung „Rassismus entgegentreten“, die am Mittwoch in Zorneding stattfand, zeigen.

Leider gelingt es einer Minderheit von fremdenfeindlichen Personen immer wieder, ihre ausländischen Mitmenschen durch Drohungen oder Gewalttaten einzuschüchtern. Oftmals bleibt den Betroffenen daraufhin aus Angst vor ihrem Leben nur der Umzug an einen anderen Ort, so auch im Falle Ndjimbi-Tshiendes.

Was bleibt?

In Folge der Ereignisse sollte sich die katholisch Kirche erneut und kompromisslos gegen jegliche Form von Rassismus aussprechen. Auf keinen Fall darf es zu einem Totschweigen solcher oder ähnlicher Vorfälle kommen. Den Tätern muss aufgezeigt werden, dass der Großteil der Bevölkerung ihrem Handeln nicht zustimmt.

Noch nie war es so einfach eine andere Person zu diffamieren oder zu bedrohen. Die Anonymität des Internets ist Segen und Fluch zugleich. Jeder Nutzer sollte sich dessen bewusst sein und erhaltene Informationen, die andere Menschen in ein schlechtes Licht rücken, ein zweites Mal überprüfen.

Lukas Ansorge

Geht es hier mit rechten Dingen zu?

In einem bayerischen Dorf sterben innerhalb von sechs Jahren fünf aktive Mitglieder der Kirchengemeinde. Da alle zwischen 50 und 64 Jahre alt waren, vermutete Endre Graf Esterházy eine übernatürliche Ursache. Er forderte vom Bistum Passau eine kirchliche Untersuchung an. Bischof Stefan Oster solle einen Inquisitor schicken. Das Bistum lehnte dies ab, da es die Inquisition nicht mehr gebe und das Bistum die Häufung der Todesfälle nicht prüfen könne. Zu Recht, den es gibt eine rein natürliche Erklärung für die Häufung, die Inquisition hat damit nichts zu tun und die Forderung beruht auf einer, aus christlicher Sicht, problematischen Weltanschauung.

Statistische Erklärung

Bei einer Häufung von Vorfällen vermuten wir intuitiv einen Zusammenhang. Doch das ist eine statistische Fehleinschätzung. In einer zufälligen Verteilung treten immer Häufungen auf. Statistisch ist eher das Fehlen solcher ein Zeichen für Manipulation. Eine wirklich gleichmäßige Verteilung ist nur durch Absicht erreichbar. Da Esterházy selbst eine menschliche Fremdeinwirkung bei den Todesfällen ausschließt, gibt es keinen guten Grund in dieser Sache einen tieferen Sinn zu suchen. Sie sind statistisch keine Besonderheit. Die Todesfälle sind tragisch und für die Gemeinde ein schwer zu verkraftender Verlust. Darüber hinaus sind sie aber Teil der Realität.

Inquisition ist ein anderes Thema

Auch die Forderung nach einem Inquisitor ist nicht sinnvoll. Die Inquisition war nicht mit der Aufklärung von unerklärlichen Ereignissen betraut, sondern mit der Durchsetzung der orthodoxen katholischen Lehre. Dafür wurde von Kirchengerichten der Glaube von vermuteten Ketzern untersucht. Wenn diese dem orthodoxen Glauben widersprachen, wurde ihnen ein Widerruf ermöglicht. Dafür wurde ihnen die Strafe häufig erlassen oder eine Milderung empfohlen. Bei einer Verweigerung des Widerrufes oder mehrmaliger Verbreitung von Häresien wurde die Person der weltlichen Gerichtsbarkeit übergeben. Da die weltlichen Gesetze die Häresie mit dem Tode bestraften, führte das meist zur Hinrichtung.

Die Todesstrafe auf Häresie entsprang der Verbindung von Kirche und Staat, die ab Kaiser Konstantin einsetzte. Die religiöse Einheit des Glaubens wurde Grundlage der Gesellschaft und der einzelnen Länder. Um diese Einheit zu erhalten kam es im frühen Mittelalter wiederholt zu Verurteilungen durch weltliche Herrscher ohne die Einwirkung der Kirche. Später wurden die Bischöfe beauftragt festzustellen, ob eine Häresie vorliegt. Sie sollten die Verurteilung Unschuldiger verhindern und sich für die Umkehr und Wiedereingliederung der Häretiker stark machen. Durch die engen Verbindungen zwischen Adel und den einzelne Bischöfen konnten sie diese Aufgabe jedoch nicht unabhängig erfüllen. Deshalb beauftragte der Papst unabhängige Inquisitoren, die einen gerechten und geregelten Ablauf sicherstellen sollten. [1]

Mit der Gründung der „Kongregation der römischen und allgemeinen Inquisition“ in 1542 entwickelte sich die „Inquisition “von der Untersuchung einzelner Häretiker zur intellektuellen und theologischen Verteidigung des katholischen Glaubens. Nach den Napoleonischen Kriegen verlor die Kongregation alle judikative Macht und konnte nur durch ihre Schriften Einfluss nehmen. Im Jahr 1908 wurde sie in „Kongregation des Heiligen Offiziums“ umbenannt und 1965 in die Kongregation für die Glaubenslehre. Heute ist die Glaubenskongregation ein theologisches Beratungsorgan des Papstes. Durchaus mit innerkirchlicher Macht verbunden, aber ohne judikative oder exekutive Kompetenzen.

Probleme eines übertrieben Glaubens an Übernatürliches

Katholischer Glaube schließt das Eingreifen übernatürlicher Kräfte nicht aus. Sie kommen jedoch nur als Ausnahmen vor. Wenn eine unkontrollierbare Macht ständig auf die Welt Einfluss nehmen würde, wären genuin freie Handlungen nur schwer möglich. Solche Handlungen setzen eine ausreichend genaue Vorrausicht von ihren Folgen voraus, um eine Handlung und ihre Folgen frei wählen zu können. Fehlt diese Freiheit, kann es in unserem Leben keine Moral geben. Wenn die Ergebnisse unseres Handelns nicht vorrausehbar sind, kann niemandem eine Verantwortung für sein Handeln zugesprochen werden. Auch würde die Liebe unmöglich. Sie setzt zwingend Freiheit voraus, da sie nur geschenkt werden kann. Doch ist die Liebe das Zentrum des christlichen Glaubens. Gottes- und Nächstenliebe ist in einer unberechenbaren Welt nicht realisierbar. Daher ist eine durch und durch magische und wundersame Welt dem christlichen Glauben fremd.

Entspannte Weltsicht

Statt in allem Überraschendem ein Eingreifen übernatürlicher Kräfte zu sehen, seien sie gut oder böse, sollten wir eine Erklärung aus den Gegebenheiten der physischen Welt suchen. Das wird nicht immer gelingen, zum einen Aufgrund unseres begrenzten Verstandes, zum andern sind nicht alle Phänomene durch materielle Ursachen zu erklären. Etwa die Existenz der Welt an sich. Der christliche Glaube enthält grundsätzlich Mysterien, etwa eine Schöpfung „ex nihilo“, die Menschwerdung und die Eucharistie. Sie sind rational kaum begreiflich und fordern einen starken Glauben. Deshalb können wir im Umgang mit weiteren Wundern und unerklärlichen Ereignissen ganz gelassen bleiben.

Philipp Müller

[1]vgl.: Michael Hesemann: Die Dunkelmänner, Augsburg 2007, S. 154-169

Die Familiensynode: „Nun sag, wie hast du’s mit dem Sex?“ (09.10.2015)

Aus Goethes Faust kennt man die „Gretchenfrage: „Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“ Die Analogie der modernen Gesellschaft bestünde darin, diese Frage an die Kirche zu richten und Religion durch „Sex“ bzw. „Sexualität“ zu ersetzen. Denn das Sexualverständnis ist der Kern dessen, wonach die Kirche Homosexualität, Kommunionempfang für Geschiedene und Wiederverheiratete sowie uneheliches Zusammenleben bewertet und beurteilt.

Ehe als einzig gottgewollter Ort der Sexualität?

Wenn die Bischöfe in Rom zum offiziellen Thema: „Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute“ eine Synode veranstalten, kann nicht darüber hinweggefragt werden, was für die Kirche Ehe und Familie von einer Nichtehe oder einer Ehelosigkeit unterscheidet. Es geht primär um erlaubte oder unerlaubte Sexualität. Nach der Taufe ist jeder Christ zur Keuschheit berufen, was der Katechismus der katholischen Kirche unscharf als „die geglückte Integration der Geschlechtlichkeit in die Person und folglich die innere Einheit des Menschen in seinem leiblichen und geistigen Sein“ (Nr. 2337) bezeichnet.

Nach dem Katechismus kann die katholische Lehre wie folgt zusammengefasst werden: Sex vor und außerhalb der Ehe ist Unzucht, (Nr. 2353) Masturbation eine Ordnungswidrigkeit (Nr. 2352) .

Die katholische Lehre verweigert sich bewusst der Moderne

Aus der Zeit gefallen sind nicht nur die Begriffe, sondern auch die Moralvorstellungen. Die Kirche hat in ihren beiden Sexualenzykliken, Casti connubii Pius‘ XI. (1930) und Humanae vitae Pauls VI. (1968), Sexualität an Ehe und Fortpfanzung als einzig erlaubten Ort bzw. Art der Durchführung gebunden. Der Kernsatz in Casti connubii ist der neuscholastische Syllogismus: „Was gegen die Natur ist, ist nicht mit der Natur in Einklang zu bringen“ – als gegen die Natur gelten hier (künstliche) Mittel zur Empfängnisverhütung. Die Enzyklika geht von einem natürlichen Ziel der Sexualität, nämlich Fortpflanzung aus, welches gottgewollt sei. Sie verbindet somit ein biologisches Ziel mit dem Willen Gottes.

Genau diese finale Zweckausrichtung der kirchlichen Sexuallehre ist auch der hermeneutische Schlüssel, um die scharfe Ablehnung homosexueller Akte verstehen zu können, so sagt der Katechismus: „Sie verstoßen gegen das natürliche Gesetz, denn die Weitergabe des Lebens bleibt beim Geschlechtsakt ausgeschlossen. Sie entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Sie sind in keinem Fall zu billigen.“ (Nr. 2357)

Ähnlich argumentiert die neuere und verbindliche Enzyklika „Humanae vitae“ Pauls VI. Sie ist die neueste Enzyklika zum Thema Sexualität und urteilt in Anlehnung an „Casti conubii“: „Wenn jemand daher einerseits Gottes Gabe genießt und anderseits – wenn auch nur teilweise – Sinn und Ziel dieser Gabe ausschließt, handelt er somit im Widerspruch zur Natur des Mannes und der Frau und deren inniger Verbundenheit; er stellt sich damit gegen Gottes Plan und heiligen Willen.“

Die Kirche weiß, dass sie damit im Widerspruch zur Zeit und gelebten Praxis steht. Sie sieht sich aber mit dieser Lehre in der Tradition und meint mit dieser Position den Willen Gottes zu verkünden.

Moderne Sexualität und Lebensformen: Ehe ad experimentum und Patchworkfamilien

Heute leben nahezu 100% aller Paare schon vor der Ehe zusammen und sind sexuell aktiv. In den Umfragen zur Synode wurde diese Art des Zusammenlebens mitunter von der Kirche als „Ehe ad experimentum“ – Ehe auf Experiment bezeichnet. Damit fühlt sich jedoch keiner richtig behandelt. Heute heiraten viele wegen der Ausbildung, des Studiums und gesellschaftlichen Wandels erst mit 30 oder später. Aber seit der Pubertät entdeckt der Mensch seine Sexualität. Die Lebenszeit zwischen sexueller Reife und Ehe kann so schon 15 Jahre und mehr ausmachen. Aus der Psychologie ist klar, dass der Mensch ein sexuelles Wesen ist, nicht bloß ein vernünftiges oder arbeitendes. Was daher in gewissen kirchlichen Dokumenten als „ungeordnet“ oder, vor allem im 19. Jahrhundert als „lüstern“ beschrieben wird, kann dann durchaus eine ganz normale und natürliche Form der Entdeckung der Sexualität sein.

Wenn eine Ehe scheitert, gehen viele oft eine neue Ehe ein, in der sie auch wie in der ersten sexuell leben. Wenn dann noch Kinder aus der vorherigen Ehe mit in die neue hineinkommen, nennt man dies „Patchworkfamilie“. Bei Enthaltsamkeit wäre der Kommunionempfang möglich, bei aktiver Sexualität ist jeder Akt nach dem Eherecht der Kirche ein „Ehebruch“. So erklärt sich auch der Ausschluss von den Sakramenten, gelten diese drei Sünden: Mord, Glaubensabfall und Ehebruch in der Kirchensprache als „schwerwiegende Materie“, mitunter als Todsünde. Die Ausdrucksweise ist heftig, dennoch kommt man um sie nicht herum, wenn man die Theorie hinter der offiziellen Pastoral verstehen will. Nur wenn dieses Verständnis geändert wird, kann eine andere Praxis amtlich werden.

Die Kirchengeschichte beweist, dass Wandel möglich ist

Der Dreh- und Angelpunkt bei jeder Reform in Fragen der Kommunion und Homosexualität liegt also in der Sexuallehre. Das kirchliche Lehramt begründet diese maßgeblich, wie die Erklärung Persona Humana (1975) zusammenfasst, mit dem „Empfinden der Gläubigen“ und einer „objektiven sittlichen Ordnung“. Das Ordo-Denken war vor allem in der neuscholastischen Theologie des 19. und frühen 20. Jahrhunderts bedeutend.

Doch ein Wandel ist möglich. Bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil diente das Ordo-Denken der Abwehr moderner Menschen- bzw. Freiheitsrechte wie Religions- Meinungs- Presse- und Gewissensfreiheit. Wer die Wahrheit habe, so das Argument, dürfe den Irrtum nicht zum Recht verhelfen, denn „dann stürzt ihre ohnehin zum Bösen geneigte Natur rasend schnell in den Abgrund, und Wir sehen wahrhaftig den Höllenpfuhl offen“, so kanzelte Gregor XVI die heutigen Menschenrechte ab. Heute setzten sich gerade Katholiken für Religionsfreiheit ein. Was damals vom Teufel war, gilt heute auch der Kirche als anerkanntes Menschenrecht.

Wenn es also bereits einmal eine kopernikanische Wende in der Kirche gab, wieso soll es sie kein zweites Mal geben?

Josef Jung

Zu diesem Thema vgl. auch das Dossier von hinsehen.net Nicht Sex, sondern Sexualität