Mütter, stillt in der Kirche!

Papst Franziskus hat Mütter dazu eingeladen, auch während des Gottesdienstes zu stillen. Nach wie vor stören sich viele Menschen daran, wenn Frauen in der Öffentlichkeit stillen. Das hält Franziskus für falsch, wo doch Stillen etwas Natürliches ist.

 

Wie kam es zu dem Aufruf?

Franziskus lud auch in diesem Jahr wieder einige Vatikanangestellte dazu ein, ihre Kinder von ihm in der Sixtinischen Kapelle taufen zu lassen. Diesem Aufruf folgten in dieser Woche die Familien von 28 Säuglingen. Hiermit wiederholte er seine Worte von vor zwei Jahren, als er erstmals Müttern das „Okay“ gab, auch während der Messe zu stillen. Er betonte erneut die Parallelen zur Gottesmutter Maria.

Stillen, ein Tabu in der Kirche?

Besonders in der Kirche stören sich gerade Senioren und konservativ eingestellte Menschen daran, wenn neben ihnen eine Mutter ihr Baby nährt. Äußert der Nachwuchs seinen Hunger, verlassen die Mütter daher oftmals die Messe, um in ihrem Auto, oder etwa in der Sakristei die Brust zu geben. Genau dagegen hat sich Papst Franziskus nun erneut ausgesprochen. Er erklärte den Müttern, sie sollen ohne Scham ihre Kinder stillen, wie Maria es mit Jesus getan hat. Der Aufruf des Pontifex gilt dabei nicht nur den Müttern, sondern auch all jenen, die sich hieran stören. Sie sollen das Stillen nicht nur tolerieren, sondern auch akzeptieren.

Die Alternativen

Die jüngsten Gottesdienstbesucher verschlafen oft große Teile der Messe, was es für die Eltern angenehm macht, da sie so in Ruhe selbst mitfeiern können. Wacht das Kind auf, äußert es sich oft mit lauten Hungerbekundungen. Nun haben die Eltern verschiedene Möglichkeiten: Da der Nachwuchs oft unvorhersehbar ist, sich gerne mal in unerwarteten Momenten äußert, wäre eine Möglichkeit, der Messe einfach fernzubleiben. Da der Besuch der Messe aber für einige Familien am Wochenende dazugehört, kommt „Daheimbleiben“ für sie nicht in Frage. Betreuung zu organisieren ist oft komplex. Die nächste Möglichkeit wäre, eine Flasche zu geben. Der Vorteil dieser Option ist, dass in diesem Fall auch der Vater das Baby füttern kann. Allerdings ist es eine doch sehr persönliche Entscheidung, ob man dem Kind die Flasche oder doch lieber die Brust gibt. In viele Entscheidungen, die eindeutig den Eltern obliegen, sollte sich niemand einmischen. Eine weitere Möglichkeit ist es, die Messe zum Stillen zu verlassen. Der Nachteil ist, dass die Mutter auch hierdurch Teile der Messe verpasst. Natürlich gibt es Frauen, die von sich aus entscheiden, lieber im Privaten zu stillen. Falsch ist es aber, wenn sie durch andere dazu aufgefordert oder gedrängt werden. Das betonte auch Franziskus erneut.

Skurrile Welt

Unsere moderne Gesellschaft entwickelt sich ständig weiter und Tabus werden gebrochen. Es erscheint daher skurril, dass etwas so Natürliches, wie sein Baby zu stillen, weiterhin als Tabu bestehen bleibt. Menschen stören sich daran, wenn eine Mutter im Café ihr Baby stillt, sehen betont an ihr vorbei, oder starren sie an. Unsere Gesellschaft hat sich schon an so viele Dinge gewöhnt. Umso seltsamer ist es, dass sie sich noch daran stört, wenn eine Mutter ihr Kind öffentlich säugt.

Als ob die Menschen, die es stört, wenn neben ihnen ein Baby an die Brust gelegt wird, nie selbst gestillt worden wären. Niemand isst von Geburt an mit Messer und Gabel sein Abendbrot. Entscheidet sich die Mutter hingegen, aus welchen Motiven auch immer, dazu, ihr Baby mit der Flasche zu ernähren, sieht sie sich ebenfalls Anfeindungen gegenüber. Kritiker werfen dann gerne vor, dass Muttermilch wesentlich besser für das Kind wäre.

Es steht Niemandem zu, sich in die Erziehung und den Umgang mit dem Nachwuchs von anderen Menschen einzumischen. Auch hier gibt es selbstverständlich begründete Ausnahmen, aber die Frage danach, ob und wo gestillt wird, zählt nicht dazu.

 Ein neuer Kurs

Auch mit diesem Aufruf  leitet Franziskus wieder neuen Wind im Vatikan ein. Vor zwei Jahren, als Franziskus diese Einladung das erste Mal ausgesprochen hat, sorgte sie für Gesprächsstoff, insbesondere in den eigenen Reihen. Dass er sie jetzt wiederholte, kann verschiedene Gründe haben. Zum einen zeigt es, dass sich in den Augen Franziskus, nicht genug geändert hat. Zum anderen könnte es sich aber auch einfach um eine Erinnerung handeln. Sicher ist jedenfalls, dass das, was sich in der Sixtinischen Kapelle abspielt, beispielhaft für alle Messen weltweit ist. Letztlich liegt es aber nicht nur an den Müttern. Ob Säugen in der Kirche je diskussionslos möglich sein wird, liegt in der Hand aller Gläubigen. Erst durch die Akzeptanz des Großteils der Gemeinde würde sich etwas ändern.

Marlen Hessler

Türkei vs. Weihnachten

Eine deutsche Schule in der Türkei verbietet ihren Lehrern, über Weihnachten zu sprechen. Diese Meldung erregte Anfang der Woche großes Aufsehen. Auslöser war eine E-Mail an die deutschen Lehrer der Schule. Nach Protesten rudert die Schule zurück. Über Weihnachten darf wieder gesprochen werden. Glaubhaft ist das nicht. Es hat den Anschein: Die Türkei möchte in ihrem Land kein christliches Weihnachtsfest. Wenn dem so ist rückt der mögliche EU-Beitritt der Türkei in weite Ferne.

Der Fall Lisesi

Das deutsch-türkische Gymnasium Istanbul Lisesi hat eine lange Tradition. Bereits 1915 gab es dort die ersten deutschen Lehrer. Zurzeit unterrichten am Gymnasium 35 deutsche Lehrer, die von deutschen Steuern bezahlt werden. Der andere Teil des Lehrkörpers ist, wie die Schulleitung, türkischstämmig. Die Schule möchte den Kulturaustausch der beiden Länder stärken. Sie ist eine deutsche Auslandsschule, die von Türken besucht wird. Mit entsprechenden Leistungen kann jeder die Schule besuchen. Gebühren gibt es nicht. Die Schüler können das Abitur erwerben und damit an deutschen Universitäten studieren.

In einer E-Mail der Leitung der deutschen Abteilung der Schule hieß es: „Es gilt nach Mitteilung der türkischen Schulleitung eben, dass ab sofort nichts mehr über Weihnachtsbräuche und über das christliche Fest im Unterricht mitgeteilt, erarbeitet sowie gesungen wird“.  Auch die Teilnahme des Schulchors am Weihnachtskonzert im deutschen Generalkonsulat ließ die türkische Schulleitung unterbinden. Der Schulleiter war im letzten Jahr direkt vom Bildungsministerium der AKP eingesetzt worden.

Deutsche Politiker verurteilten das Vorgehen. CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer sprach von einem Verstoß gegen die Religionsfreiheit. Das Vorgehen sei „ein erneuter Beweis, dass die Erdogan-Türkei alle Brücken nach Europa abreißt“. Grünen-Vorsitzender Cem Özdemir erinnerte an das Vorhandensein von Christen lange Zeit bevor Türken und Muslime anatolischen Boden betreten hätten. Er warf dem Staatsoberhaupt der Türkei, Recep Tayyip Erdoğan, vor, „auch die letzten Reste an religiöser und ethnischer Vielfalt gründlich auszumerzen, wenn er sich selbst von harmlosen Weihnachtsliedern in seiner Herrschaft bedroht fühlt“.

Erdoğan selbst hat sich zu dem Fall nicht geäußert. Die Reaktion der Schulleitung auf die Kritik lautet: Beschwichtigung um jeden Preis. Die Lage soll richtiggestellt werden. Man selbst habe nie ein Weihnachtsverbot erlassen. AKP-Mitglieder fanden heftige Worte gegen die Kritik aus Deutschland. Zu heftige. Die Aussagen der Schulleitung sind nicht glaubwürdig. Was steckt dahinter?

Angst um die eigene Religion

Ein Verbot, Weihnachten im Unterricht zu thematisieren, entspreche nicht der Wahrheit und hätte es niemals gegeben, so die Schulleitung in einer Stellungnahme. Allerdings hätten die deutschen Lehrer „vor allem in den letzten Wochen Texte über Weihnachten und das Christentum auf eine Weise behandelt, die nicht im Lehrplan vorgesehen ist“. Es seien Aussagen getroffen worden, „die von außen betrachtet den Weg für Manipulationen frei machen“.

Der Dementierung des Verbots stehen die Aussagen der Lehrer gegenüber. Sie hätten Anweisungen erhalten, auf Adventsfeiern, Weihnachtslieder und Adventskalender zu verzichten.

Von ihrer konservativen Seite zeigte sich die Leitung bereits im letzten Schuljahr. Ein türkischer Lehrer war zwangsversetzt worden, nachdem er sich kritisch über den Propheten Mohammed geäußert hatte.

Mustafa Sentop, der Vorsitzende der Verfassungskommission im türkischen Parlament, twitterte: „Reißt euch zusammen. Das hier ist die Türkei. In einer Staatsschule kann die religiöse/politische Propaganda des deutschen Staates gegenüber Kindern dieses Landes nicht gestattet werden.“

Die Aussage zeigt das Problem: Die Türkei hat Angst vor einer Christianisierung der Schüler. Christliche „Manipulationen“ und „Propaganda“ sollen verhindert werden. Den islamisch geprägten Schülern darf unter keinen Umständen das Christentum als Alternative vorgeführt werden. Politik und Schulleitung hegen ein Misstrauen gegen die eigenen Bürger. Keiner soll christlich werden oder von dem System abfallen.

Es gibt eine Diskrepanz zwischen der Türkei und Deutschland. Während in Deutschland immer mehr Moscheen gebaut werden, ist es in der Türkei nicht einmal möglich, an einer deutschen Schule über Weihnachten zu sprechen. Zudem wird ein politisches Abkommen missachtet.

Gegen das Kulturabkommen

Im Kulturabkommen zwischen Deutschland und der Türkei wurde 1957 festgelegt: „Die Vertragsparteien werden bemüht sein, sich gegenseitig dabei zu unterstützen, ihren Völkern die Kenntnis der Kulturgüter des anderen Landes zu vermitteln.“

Gegen diese Vereinbarung verstößt die Türkei, wenn in dem Gymnasium den Lehrern verboten wird, über Weihnachten zu sprechen. Weihnachten ist Bestandteil der deutschen Kultur und ein Wissen darüber sollte Schülern, von denen viele ein Studium in Deutschland anstreben, nicht vorenthalten werden.

Die Türkei in der EU?

Das christliche Weihnachtsfest hat im Verständnis der aktuellen türkischen Regierung keinen Platz. Zensur und ein Verfall in konservativ-religiöse Denkmuster, die den Islam über die anderen Religionen erheben, sind an der Tagesordnung. Erdoğan spricht davon, eine „religiöse Generation“ heranziehen zu wollen, die korantreu ist und nicht gegen das System agiert. Es soll Stärke gezeigt werden. Ausländische Einflüsse müssen beseitigt werden. Die Lage der Christen wird immer schwieriger. Kirchenschließungen und eine ablehnende Haltung sind an der Tagesordnung.

Die Türkei schottet sich unter Erdoğan immer weiter ab. Wohin der Weg läuft ist unklar. Ein EU-Beitritt wird bis auf Weiteres unmöglich sein. Wer so mit dem Kulturgut anderer Länder umgeht, hat in einer demokratischen Staatengemeinschaft nichts verloren.

Lukas Ansorge

Die deutsche Identitätssuche

Papst Franziskus und Kardinal Marx sprechen sich für den Schutz und die Aufnahme von Flüchtlingen aus. Ein Teil der deutschen Bevölkerung hingegen wählt die AfD, welche sich gegen die Aufnahme von Flüchtlingen stellt. Die Ergebnisse sprechen für sich: 14,2 Prozent in Berlin und 20,8 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern. Mitglieder der CSU sprechen sich gegen eine stärkere Reglementierung der Flüchtlingsaufnahme aus und erhalten Zuspruch von Teilen der Bevölkerung. Kardinal Reinhard Marx sagt dazu, dass nationalistische Strömungen an Zuspruch gewinnen, da sie bei der nationalen Identitätssuche behilflich seien. Ist Deutschland auf Identitätssuche?

Berlin im September 2016: Die AfD zieht mit 24 Abgeordneten in das Abgeordnetenhaus ein. Schon zuvor hatte Mecklenburg-Vorpommern gewählt und die AfD stellt die zweitstärkste Partei. Rund jeder sechste Deutsche wählt bewusst die AfD, welche nationalistische Interessen vertritt. Der Zulauf der AfD, entsteht durch die Diskussionen in der Flüchtlingsdebatte.

Der Blick nach außen

Deutschland wird im Ausland unterschiedlich wahrgenommen. Wenn man in die Vereinigte Staaten von Amerika schaut, sieht man das Interesse am Münchner Oktoberfest, Würstchen, Bier, Brezel und den Nationalsozialismus. Hingegen wird in Großbritannien, besonders während internationalen n, Deutschland als „Panzerdivision“ dargestellt, welche die Briten, nach dem Sieg für Deutschland im Fußballspiel, überrollt hat. Die Polen hingegen haben die Schlacht bei Tannenberg und den zweiten Weltkrieg nicht vergessen und tragen diese historischen Ereignisse den Deutschen als Missetaten nach. Grundsätzlich gelten die Deutschen als pünktlich und ordentlich. Dazu leben sie die preußische Disziplin.

Als letztes Beispiel dient Griechenland: Aufgrund der prekären Finanzlage und der Reglementierung der griechischen Wirtschaft durch Deutschland und weiteren europäischen Staaten, haben sich die Beziehungen verschlechtert. Griechenland war stets Freund der Deutschen, bis die Auflagen für großes Ärgernis sorgten. Hohe Steuerauflagen und die Veränderungen in der griechischen Wirtschaft haben das Land schwer gebeutelt. Bundeskanzlerin Merkel wird oft kritisiert, da sie das Land in eine, angeblich, noch tiefere Krise gestürzt hat.

Die Identität Deutschlands

Laut der Aussage von Alexander Gauland, dem Mitglied der AfD, können die Deutschen keine Personen mit Migrationshintergrund akzeptieren und mögen. Er sagt, dass die Deutschen keinen Nachbarn mit dunkler Hautfarbe, wie den Nationalspieler Jerome Boateng, haben wollen. Kann Deutschland also nicht „Multikulti“ sein?

Auf die Aussage von Gauland hat die deutsche Gesellschaft sehr negativ reagiert. Die Firma Sixt, hat ihn aufs Korn genommen indem sie Umzugswägen anbot, um von Menschen wie Gauland wegzuziehen. Auf Facebook und in den Medien liefen die Deutschen gegen die Aussage des AfD-Politikers Sturm. In diesem Punkt hat Deutschland eines bewiesen: Es kann „Multikulti“.

Christliche Kultur

Die AfD beruft sich häufiger auf die christlich-abendländische Kultur. Der Schutz der abendländischen Kultur scheint ihr am Wichtigsten zu sein. „Die Islamisierung des Abendlandes muss gestoppt werden“, so ein Wahlspruch der AfD.
Unklar ist, was für die Alternative für Deutschland diese abendländische Kultur zu sein scheint. Jedenfalls fällt es schwer was an der Positionierung der AfD „christlich“ sein soll, wenn Frau von Storch empfiehlt, mit Schusswaffen gegen Flüchtlinge vorzugehen oder Menschen in Kriegsgebiete abzuschieben.

Auch viele der AfD Wähler, sowie Pegida, Legida oder anderen Demonstrationsgruppen scheinen kein Bild von der christlich-abendländischen Kultur zu besitzen. 60 Prozent der „Bewahrer der Kultur“ geben, laut dem Göttinger Institut für Demokratieforschung an, dass sie konfessionslos seien.  Sie stehen den katholischen oder evangelischen Kirchen feindlich gegenüber, da sie Kinderschänder und Unternehmensgruppen seien, die sich nicht für die Menschen einsetzen.

Frauke Petry hat im Februar 2016, die Flüchtlingspolitik der Katholische Kirche als „verlogen“ bezeichnet und die Kirche öffentlich denunziert. Laut Petry tue die Katholische Kirche nichts für ihre christlichen Mitbrüder im Mittleren Osten und „es entsteht ein Ungleichgewicht“ zwischen der Aufnahme von Muslimen und Christen. Kardinal Reinhard Marx antwortete darauf, dass die Kirche keine Gruppe der Hilfsbedürftigen priorisiere, sondern jedem Menschen helfen wolle.

Denken Sie beim nächsten Döner daran:

Nationale Identität ist schwer zu definieren. Deutschland ist seit der Einwanderung von Türken, Vietnamesen, Polen, Rumänen, Bulgaren und anderer Ländern noch vielfältiger geworden als in der Vergangenheit. Ebenso zu beachten ist, dass Asylanten in Deutschland, in der Vergangenheit, bereits diskriminiert wurden. Dieses Problem verschärft sich zu Zeiten von AfD und Pegida.

Schon in den 70er Jahren haben die Lehrer an deutschen Schulen die türkischen Kinder ausgegrenzt. Denn die türkischen Kinder wurden in separate Klassen untergebracht, damit diese unter sich bleiben und ihre eigene Sprache sprechen dürfen.
Unvergessen der Ausspruch, dass im Aldi nur Türken einkaufen würden. Asylantenwohnheime waren ohne Rauchmelder, da dort nur „Ausländer“ wohnten. Menschen mit Migrationshintergrund waren weder als Polizisten, noch als Postbeamte tätig, da sie keine Zulassungen erhielten. Ebenso waren Ausländer schon in den 90ern Schuld daran, dass Deutsche keine Arbeit hatten.

Durch Vorkommnissen, wie in der Silvesternacht auf der Kölner Domplatte, Schlägereien in Flüchtlingsheimen oder terroristischen Anschlägen, ist die Angst vor dem Fremden groß. Deutschland befindet sich auf Identitätssuche. Das Programm der AfD zur Zeit der Flüchtlingskrise, die Wahrnehmung Deutschlands im Ausland aber auch die christliche Kultur können dabei helfen, seine Identität zu finden. Wichtig ist, dass die zu suchende Identität, nicht eine rassistisch-nationalistische Identität wird. Sonst wird Deutschland in alte Muster zurückfallen und die interkulturellen Erfolge werden verschwinden.

Alexander Radej