Die WM – nur ein Grund zur Freude? (27.06.2014)

Kaum Aufmerksamkeit für Proteste in Brasilien

Papst Franziskus hat die süditalienische Mafia „exkommuniziert“. Deren Mitglieder beschritten den „Weg des Bösen“ und seien daher nicht in Gemeinschaft mit Gott. Was der Papst bei seinem Besuch im von der ’Ndrangheta gebeutelten Kalabrien gesagt hat, hatten die Bischöfe Siziliens bereits 1994 in einem Pastoralpapier geschrieben:„Die Mafia gehört ohne Ausnahme zum Reich der Sünde. Alle, die ihr freiwillig angehören … müssen wissen, dass sie in einem nicht heilbaren Widerspruch zum Evangelium Jesu Christi leben und dementsprechend außerhalb der Gemeinschaft der Kirche stehen.“ Für die Einwohner Kalabriens und für die Opfer der Gewaltverbrechen sind die klaren Worte des Papstes wichtig. Die Anerkennung des Leids und der Ungerechtigkeit durch den Papst kann die Menschen motivieren, angesichts der Gewalt nicht aufzugeben. Außerdem ruft der Papst damit die in den Strukturen des Bösen gefangenen Mitglieder der Mafia auf, umzukehren.

„Wege des Bösen“ in Brasilien

Es verwundert, dass der Papst sich nicht in ähnlicher Weise zu den Ungerechtigkeiten und Protesten im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien äußert. Erst im vergangenen Jahr war er zum Weltjugendtag zu Besuch in Brasilien, besuchte dort die Armenviertel. Der als Fußballfan bekannte Franziskus brachte zu Beginn der WM in einer Videobotschaft seine Freude über das Sportereignis zum Ausdruck, forderte dabei auch Werte wie Loyalität, Durchhaltevermögen, Freundschaft, das Teilen und die Solidarität. Um zu gewinnen müsse man „Individualismus, den Egoismus, alle Formen des Rassismus, der Intoleranz und der Instrumentalisierung des Menschen überwinden“. Man hätte sich eine ausdrücklichere und deutlichere Positionierung zu den Vorgängen in Brasilien gewünscht. Vor Beginn der Fußball-WM hatte die ganze Welt mitbekommen, dass dort nicht die Freude über das sportliche Großereignis vorherrscht. Milliardensummen waren für Stadien ausgegeben worden, während die Einwohner in den angrenzenden Vierteln in Armut und Gewalt leben. Viele wurden aus ihren Häusern vertrieben, damit dort Zugangsstraßen, Stadien oder Hotels gebaut werden können. Brasilianer protestierten auf der Straße und forderten den Zugang zu Bildung und Gesundheitsvorsorge für alle.

Proteste und Aufmerksamkeit zurückgegangen

Die Unterstützung für WM-Kritiker und Protestkundgebungen in der brasilianischen Bevölkerung ist jedoch zurückgegangen. Lag die Zustimmung im Juni 2013 noch bei 81 Prozent, erreichte sie im Februar dieses Jahres laut dem Meinungsforschungsinstitut Datafolha gerade noch 52 Prozent. Die Ablehnungsrate allerdings stieg im selben Zeitraum von 15 auf 42 Prozent. Viele Brasilianer erleben die Weltmeisterschaft mit Frust. Große Geldsummen wurden investiert, um Stadien und Infrastruktur zu errichten, doch es fehlen Investitionen in den Gesundheitssektor. Junge Menschen haben kaum oder gar keinen Zugang zu Bildung. Sie sehen die Weltmeisterschaft als ein Ereignis für die Reichen und die Aktionen der Regierung als Versuch, die Favelas im Dunkeln zu halten und diesen Aspekt der Gesellschaft den angereisten Ausländern zu verschweigen. In der Tat sind die Titelseiten der Zeitungen und Internetportale dominiert von Fußballnachrichten. Die brasilianische Bevölkerung kommt darin nicht vor.

Friedenstauben reichen nicht

Vor Beginn des WM-Eröffnungsspiels ließ man Friedenstauben fliegen. Das war die Idee des Papstes, die er mit Fifa-Präsident Sepp Blatter bei einer Privataudienz besprochen hatte. Franziskus wollte eigentlich erst Olivenbäume am Spielfeldrand pflanzen lassen. Dies ließen die Bestimmungen der Fifa jedoch nicht zu. Drei junge Schüler durften dann beim Eröffnungsspiel die Tauben fliegen lassen. Die Geste sollte im Auftrag der Funktionäre völkerverbindend wirken. Was man im Fernsehen nicht mehr sah, war ein rotes Transparent, das einer der Schüler, der 13-jährige Werá Jeguaka Mirim aus dem Volk der Guaraní aus seiner Hosentasche holte, als er den Platz verließ. Darauf stand “Demarcação” (Abgrenzung). Das ist das Motto der brasilianischen Ureinwohner, die ihren eigenen Grund und Boden fordern, wo seit Jahrhunderten die weiße Oberschicht bestimmt. Die Kameras und Blicke der meisten Zuschauer waren in diesem Moment aber schon auf den Anstoßpunkt gerichtet. Deutlichere Worte, sowohl des Papstes als auch anderer Aufmerksamkeitsträger, wären wünschenswert. Die Strukturen der Macht und der Ungerechtigkeit in Brasilien sind nicht minder böse als die der Mafia.

Matthias Alexander Schmidt
kath.de-Redaktion

Lobbypolitik für die Armen (20.06.2014)

Die katholische Kirche will stärker in die internationale Entwicklungspolitik eingreifen und die Armen, Kranken und Ausgegrenzten in allen Ländern in den Blick nehmen. Die Nähe zu Staat und Regierung ist dabei Hilfe und Herausforderung zugleich. Zum einen werden kirchliche Hilfsorganisationen wie Misereor mit Millionenbeträgen vom Staat unterstützt. Zum anderen trifft sich die Bundesregierung in regelmäßigen Abständen mit den Deutschen Bischöfen. Aus dieser Zusammenarbeit heraus wollen die Akteure jetzt die neuen Millennium-Ziele mitprägen.

Gipfeltreffen der katholischen Hilfsorganisationen in Deutschland

Das “Who is Who” der deutschen Weltkirche kam diese Woche auf der Konferenz “Weltkirche und Mission” in Würzburg zusammen. Unter dem Vorsitz von Erzbischof Ludwig Schick berieten sich hochrangige Vertreter der Hilfswerke, Ordensgemeinschaften und Diözesen gemeinsam mit Referenten aus Politik, Weltkirche und Wissenschaft zum Stand der 2015 auslaufenden Millennium-Ziele. Zur Jahrtausendwende hatten sich in einem beispiellosen Akt 189 Staaten verpflichtet, bis zum Jahr 2015 die Zahl der Menschen, die in extremer Armut leben zu halbieren, den Hunger zu besiegen, Krankheiten einzudämmen und für alle Menschen Zugänge zu Bildungseinrichtungen, Gesundheitssystemen und sanitären Einrichtungen zu schaffen. Viel ist seitdem erreicht worden, die Mindestziele sind aber fast alle verfehlt worden. Wenn 2015 die Millennium-Zielvereinbarungen auslaufen, sollen sie nach dem Wunsch der kirchlichen Akteure durch neue Ziele ersetzt werden.

Der Millennium-Gipfel 2000 in New York war eine Erfolgsgeschichte

Im Jahr 2000 hatten Staatsvertreter auf der bis dahin größten Versammlung von Staats- und Regierungschefs der Welt in New York einen Millennium-Gipfel abgehalten. Die 189 teilnehmenden Nationen setzten sich dabei erstmals verbindliche Ziele für die globale Entwicklung. In einer Entwicklungscharta versprachen sie, bis zum Jahr 2015 gegen extreme Armut, fehlende Bildung, Krankheiten und die Mütter- und Kindersterblichkeitsrate anzukämpfen und legten sich auf konkrete Ziele fest.
Die Lage war zu dieser Zeit dramatisch. Eine Milliarde Menschen lebten in extremer Armut (weniger als 1,25 US$ am Tag), 700 Millionen hungerten, 115 Millionen Kinder hatten keinen Zugang zu Schulen und über eine Milliarde Menschen hatten keinen Zugriff auf sauberes Wasser. 2014 zeichnet sich ab, dass die meisten Millennium-Ziele nicht erreicht werden. Die Kampagne ist trotzdem eine Erfolgsgeschichte – welche die kirchlichen Akteure gerne fortschrieben. Aber auch wenn die unternommenen Anstrengungen nicht ausgereicht haben, hat sich die weltweite Situation in 13 Jahren stark verbessert. Daher sollen 2015 neue Zielmarken die alten Millennium-Ziele ersetzen und ein noch stärkeres Engagement der Staaten einfordern. Als Global Player will sich die katholische Kirche in die internationale Politik einmischen – und die Debatte um die zukünftige Entwicklungszusammenarbeit entscheidend prägen. „Dem Millenniumsentwicklungsziel, die Armut in der Welt bis zum Jahr 2015 zu halbieren, müssen weiter alle Anstrengungen gelten. Es ist ein Skandal, dass Menschen hungern, obwohl genug für alle da ist“, sagte Erzbischof Schick am Montag in Würzburg. Die politische Arbeit, um diesem Skandal ein Ende zu setzen, ist mit den neuen Millennium-Zielen verbunden.

Der Fokus liegt auf den Armen

Zwei Perspektivwechsel sind bei der Formulierung der neuen Ziele, aus Sicht der Kirche, entscheidend: die Kritik am bisherigen Wirtschaftsmodell, in dem Ungleichheiten oft nicht abnehmen, sondern zunehmen, und die Erkenntnis, dass auch die Industriestaaten ein ernstzunehmendes Armutsproblem haben und daher Teil der neuen Entwicklungsagenda werden müssen.
Papst Franziskus kritisierte mit seinem Apostolischen Schreiben “Evangelii Gaudium” eine Wirtschaft, die sich auf dem Rücken der Armen bereichert. Nicht Wirtschaftswachstum, sondern die Entwicklung des gesellschaftlichen Lebens ist das erklärte Ziel des Papstes. Dass ein Wirtschaftswachstum nicht zwingend zu gesellschaftlicher Verbesserung führt, sieht man gerade in England. In den vergangenen 30 Jahren hat sich die Wirtschaftskraft des Vereinigten Königreichs mit einem neoliberalen Wirtschaftskurs verdoppeln lassen. Ein immenser ökonomischer Erfolg! Zeitgleich ist die Zahl verarmter Briten die sich nicht einmal mehr einen einfachen Lebensstandard leisten können, um 100% angestiegen. Trotz des massiven Wirtschaftswachstums konnte die landesweite Verarmung nicht gestoppt werden. Die Gleichung, Wirtschaftswachstum ist gleich positive Entwicklung, ging nicht auf.
Mit Blick auf die Formulierung der Post-Millennium-Ziele bedeutet dies schlicht einen Paradigmen-Wechsel, bei dem es das Dogma des Wirtschaftswachstums zu überwinden gilt. Aus Sicht der Hilfswerke muss sich die Politik in Zukunft vom Credo des Wirtschaftswachstums lösen und stattdessen soziale und ökologische Indikatoren der Entwicklung ins Auge fassen. Dadurch rücken gleichzeitig alle Nationen in den Blick der Post-Millennium-Ziele. Nicht mehr nur die Entwicklungsländer, sondern alle Nationen müssen sich in Zukunft kritisch nach ihrer Entwicklung befragen lassen. Denn, so formulierte es der Apostolische Nuntiusin Deutschland, Erzbischof Dr. Nikola Eterović,: “Die Armen haben keine Zeit zu warten!”

Kirchliche Lobbyarbeit und Kampagnenfähigkeit muss ausgebaut werden

Das Engagement der Katholiken für die Armen kann sich sehen lassen. 2,9 Milliarden Euro spenden deutsche Katholiken jährlich an Hilfsorganisationen. Die kirchliche Erlassjahr-Kampagne, die sich für eine Entschuldung von Entwicklungsländern einsetzt, unterstützten im Jahr 2000 über 20 Millionen Menschen mit ihrer Unterschrift. Diese Zahlen zeigen, wie wichtig den Menschen in Deutschland der Einsatz für eine bessere Welt ist.
Mit Spenden und Unterschriften allein gewinnt man aber noch keine politische Debatte. Wenn die Post-Millennium-Ziele auf die Grundlage eines neuen Entwicklungs-Paradigmas gestellt werden sollen, braucht es ebenso eine starke politische Lobbyarbeit. Denn der Wechsel vom vorrangigen Ziel “Wirtschaftswachstum” hin zu “Entwicklung für die Gesellschaft” wird nicht kampflos vonstatten gehen. Zu stark ist das neoliberale Wirtschaftsmodell der Gegenwart etabliert, als das sich die Politik dessen Einfluss entziehen könnte. Großkonzerne investieren jedes Jahr in Brüssel, Berlin und New York Millionenbeträge, um auf politische Entscheidungen einzuwirken. Die kirchlichen Lobbyisten lassen sich dagegen an einer Hand abzählen.
Die katholische Kirche wird sich diesen Wirtschaftsinteressen entgegen stellen müssen, wenn sie das aktuelle Wachstumsdenken verändern möchte. Eine “Wirtschaft, die tötet” sollte nicht nur von Papst Franziskus prominent kritisiert werden – durch professionelle PR-Kampagnen und Lobbyisten in den politischen Zentren sollte sie auch verändert werden. Hier dürfen sich die Bischöfe für die Zukunft noch stärker engagieren und investieren, damit sich mehr bewegt.
Ein jährliches Treffen der Bischöfe mit der Bundesregierung und gute Kontakte zum BMZ sind zwar schön. Angesichts einer millionenschweren Lobbymaschinerie der internationalen Unternehmen und einem steigenden Bedeutungsverlust der Kirche in der Gesellschaft reichen sie aber nicht. Die Diözesen, Hilfsorganisationen und Verbände sollten daher ein breites, politisches Netzwerk aufbauen, das zentrale Ziele mit den nötigen finanziellen Mitteln und politischen Druck einfordern kann.

Dario Rafael Hülsmann
Kath.de

Darf man Fußball auch lieben? (13.06.2014)

In ihrer aktuellen Ausgabe fragt Die Zeit: „Darf man Fußball auch hassen?“. Zum Beginn der WM in Brasilien will die Wochenzeitung dazu einladen, sich mit Meinungen für und gegen das Fußballspektakel auseinanderzusetzen. Der Titel suggeriert, dass man sich in Deutschland dafür rechtfertigen müsse, dem Ballsport nicht positiv gegenüber zu stehen. Ein Eindruck, den man nicht unbedingt teilen kann, wenn man die Berichterstattung der letzten Wochen und Tage vor der Weltmeisterschaft betrachtet. In nahezu allen seriösen Reportagen und Berichten über die Situation in Brasilien wird die gesellschaftliche Ungerechtigkeit herausgestellt, die im WM-Land herrscht. Der Kontrast von aus dem Boden gestampften Fußballpalästen und den für mehr soziale Gerechtigkeit demonstrierenden Massen spricht für sich. Eine WM, die mit dem Geld der Privilegierten des Landes finanziert wird, trifft auf eine Realität, in der Menschen um das tägliche Brot kämpfen müssen.

Die Medien thematisieren diese Diskrepanz zu Recht. Es ist ihre Aufgabe, ihre Finger in die Wunden der Gesellschaft zu legen und umfassend zu informieren. Die brasilianischen Demonstranten nutzen die Medienwirkung um die ganze Welt, die wegen der WM auf ihr Land schaut, auf ihre Lage aufmerksam zu machen. Und auch sie tun damit ganz Recht. Der Fußball bewegt die Massen und gibt der Klasse der sonst von der Öffentlichkeit vergessenen Empörten eine Bühne. Es wäre eine Dummheit, diese Situation nicht zu nutzen. Die Fußball-WM wird in einem Atemzug mit den sozialen Missständen genannt und bei aller Freude am Spiel bleibt so doch ein ungutes Gefühl zurück. Und dies nicht nur beim gerade begonnenen Fußballwettkampf in Brasilien, sondern auch bei der kommenden WM in Katar. Die Fifa scheint sich in einem beginnenden Korruptionsskandal zu befinden.

Warum sollte man den Fußball, jedenfalls den professionellen, also überhaupt lieben, wenn er in einer Verbindung mit Ungerechtigkeit und Bestechung steht? Zudem, wenn man ihn nach der alten römischen Devise der panem et circenses als Betäubungsmittel für das Volk sieht, das sich nicht mehr um die realen Probleme sorgen muss, sondern diese beim Konsum des Ballspiels ausblenden kann?

Jeder Sport und besonders der Fußball will Menschen zusammenbringen. Dieses Prinzip lässt sich von den antiken Olympischen Spielen bis zur heutigen Sportbranche beobachten. Trotz allem Streben nach Geld, Ruhm und 90-minütiger Realitätsflucht bleibt die Freude an der Bewegung, am Wettstreit und der zwischenmenschlichen Gemeinschaft eine grundlegende Bedingung des Fußballs. Der Fußball will zelebriert und gefeiert werden. Er will ein Höhepunkt im Leben der Menschen sein und sie zu Leistung anspornen. Nicht umsonst fasziniert Fußball die Menschen seit seiner Erfindung im 19. Jahrhundert.

Um die positive Bedeutung, die der Sport fernab von seinen problematischen Anhängseln hat, zu verstehen, sollte man sich Papst Franziskus zum Vorbild nehmen. Dem argentinischen Pontifex wurde die Fußballbegeisterung in die Wiege gelegt und er wird als leidenschaftlicher Fußballfan nicht müde, die Hoffnungen auszudrücken, die er mit diesem Sport verbindet. In seiner Videobotschaft zum Start der WM am Donnerstag sprach er von Völkerverständigung und Solidarität: „Meine Hoffnung ist, dass diese Weltmeisterschaft nicht nur ein Sportereignis sei, sondern zu einem Fest der Solidarität unter den Völkern werde“. Der Sport sei nach Franziskus besonders dazu geeignet „Grenzen der Sprachen, Kulturen und Nationen“ sowie „Individualismus und Egoismus“ zu überwinden. Eine päpstliche Bestätigung des Fußballs also, ohne romantisch zu werden.

Um die Frage der Titelseite der oben erwähnten Wochenzeitung einmal umzuformulieren: Darf man Fußball auch lieben? Ihn lieben trotz der vielen Probleme und Ungereimtheiten, die mit ihm einhergehen? Ihn lieben wegen der Völkerverständigung und Freude an der Bewegung? Sicherlich darf man Fußball lieben. Jedoch nicht mit unkritischem Herzen, das angesichts sozialer Ungerechtigkeit und Hass verschlossen bleibt. Papst Franziskus kann hier als Vorbild dienen. Freuen wir uns auf ein schönes Fußballfest in Brasilien, ohne die Armen und Empörten dort und hier zu vergessen. Auch über die WM hinaus.

Roland Müller
kath.de-Redaktion