Heilsame Enttäuschungen (29.03.2013)

Die Geschehnisse der Kar- und Osterzeit, die die Kirche in diesen Tagen begeht, sind die Geschichte großer Enttäuschungen: Jesus wurde bei seinem Einzug in die heilige Stadt Jerusalem am Palmsonntag als messianischer König mit Hosianna-Rufen begrüßt und zeigte sich am Karfreitag als zum Tode verurteilter Aufrührer, dem die Schreie des „Kreuzige ihn!“ des Volkes galten. Eine grausame Enttäuschung für die Jünger, die ihr ganzes Leben auf die eine Karte, die Jesus heißt, gesetzt haben. Der Tod Jesu machte sie zu Verlierern – scheinbar! Es ist nämlich genau dieser entehrt am Kreuz gestorbene Menschensohn, der am Ostermorgen als Auferstandener den Frauen erscheint. Noch einmal enttäuscht Jesus seine Freunde, dieses Mal aber im positiven Sinne. Er nimmt ihre Trauer und Resignation hinweg, mit der sich seine Anhänger schon abgefunden hatten. Der Galiläer hebt die Täuschung der vermeintlichen Fakten auf und lässt seine Jünger sehen, dass er wahrhaftig Gottes Sohn ist.

Man kann es nicht allen recht machen

Enttäuschungen scheinen programmatisch im Christentum zu sein. So ist es nicht verwunderlich, dass auch der neue Papst Teile seiner Kirche enttäuscht. Weltweit war die Wahl Kardinal Bergoglios zum Papst begrüßt worden. Doch die Freude über einen Pontifex, der sich ausdrücklich auf die Seite der Armen stellt und die Kirche als Dienst an den Notleidenden versteht, mischte sich mit kritischen Stimmen. Bemängelt wurde besonders in Europa die ablehnende Haltung des neuen Papstes zur Frauenordination oder Homosexualität. Es muss eine Enttäuschung für die progressiven Kreise in der Kirche sein, wenn ein Papst aus Südamerika gewählt wird, der der populären Befreiungstheologie ablehnend gegenübersteht. Doch auch die traditionellen Katholiken reiben sich an Franziskus. Angefangen hat dies schon mit dem Rücktritt von Benedikt XVI. In der Kurie stieß dieser Schritt des römischen Bischofs nicht bei allen auf Zustimmung, da der freiwillige Amtsverzicht eines Papstes dem Petrusamt seine Absolutheit nimmt, die es in den letzten Jahrhunderten innegehabt hatte. Und somit auch eine Schwächung der Kurie bedeutet.

Irritationen

Das informelle Treffen der beiden Päpste im Castel Gandolfo vor einigen Tagen kann als der Höhepunkt der Irritationen angesehen werden, die der Rücktritt des mittlerweile emeritierten Bischofs von Rom ausgelöst hatte. So ist verständlich, dass Konservative, wie beispielsweise der katholische Publizist Alexander Kissler, sich darüber verwundert zeigen, dass Fotos der historischen Begegnung zwischen Franziskus und Benedikt veröffentlicht wurden. (http://www.explizit.net/Kirchen/Die-Deutung-der-Bilder-liegt-nicht-mehr-in-der-Hand-des-Vatikan) „Das sind alles Prinzipien, die man nicht mit dem Stuhl Petri in Verbindung gebracht hat“, meint Kissler bezogen auf die in der Geste des Zusammentreffens zweier Päpste ausgedrückte mögliche Befristung des petrinischen Amtes. „Diese Transparenz führt dazu, dass das Papsttum seine Unteilbarkeit etwas verloren hat“, so der Journalist weiter. Worte der Verunsicherung, die exemplarisch für einen Teil der Weltkirche stehen.

Progressive und Konservative gegenüber dem neuen Papst

Papst Franziskus hat die Kirche enttäuscht. Und das ist auch gut so! Es war schon lange fällig, dass sich in der Person des Petrusnachfolgers die wachsende Bedeutung der außereuropäischen Katholiken spiegelt. Eine Enttäuschung für die Ortskirchen Europas, die sich selbst lange als Zentrum der Weltkirche gesehen haben. Diese Zeiten sind nun vorbei und es besteht die Hoffnung auf eine tiefere Verbundenheit zwischen den Teilen der globalen Kirche. Eine Verbundenheit, die über Mitleid und finanzielle Hilfe für die Christen in der sogenannten Dritte Welt hinausgehen muss. Der neue Pontifex hat die Kirche enttäuscht. Sowohl Progressive als auch Konservative. Natürlich kann ein Papst es niemals allen Theologen, Klerikern und einfachen Gläubigen zugleich recht machen. Aber in der Person von Papst Franziskus zeigt sich, dass die Kategorien von progressiv und konservativ, links und rechts nicht mehr greifen und vielleicht noch nie gegriffen haben. Kardinal Bergoglio wurde als traditionell, aber mit einer großen Nähe zu den Armen beschrieben. Als ein Erzbischof, der die Befreiungstheologie ablehnte, aber dennoch für Lucio Gera, einem seiner Lehrer und zugleich einem der Begründer der Theologie der Befreiung, einen Ehrenplatz in der Grablege der Bischöfe von Buenos Aires bereitstellte.

Es bleibt zu wünschen, dass die Enttäuschungen, die Papst Franziskus seiner Kirche bescheren wird, heilsame Enttäuschungen sein werden. Enttäuschungen, die, wie die große Ent-Täuschung des Ostergeschehens, den Blick auf das Wesentliche des christlichen Glaubens frei werden lassen. Enttäuschungen, die den Schleier der Täuschung von den Augen der Christen nehmen und sie hinauf in den Himmel blicken lassen.

Roland Müller
kath.de-Redaktion

Der Papst aus Lateinamerika, wer ist er? (22.03.2013)

Die Vorwürfe sind vom Tisch
Der Papst kam, anders als sein Vorgänger, als Unbekannter aus dem Konklave auf die Loggia des Petersdomes. Auch anders als Politiker konnte man ihn nicht in einem längeren Wahlkampf kennenlernen. Er ist auch nicht mit einem Wahlprogramm ins Konklave gegangen. Jedoch wurde er gewählt, um Entscheidungen zu treffen. Das führt zu einer ambivalenten Reaktion: Er soll entscheiden, aber wird er so entscheiden, dass ich nicht negativ betroffen bin? Es entsteht daher sofort die Frage: Hat er sich in schwierigen Entscheidungssituationen bewährt? Deshalb musste die Zeit der Junta zur Sprache kommen. Worum geht es dabei?

Abstand zur Politik
Wer in der Zeit der Junta in Argentinien ein kirchliches Leitungsamt inne hatte, musste eine gespaltene Kirche zusammenhalten. Die einen fühlten sich von der kommunistisch orientierten Guerilla bedroht. Bischöfe aber auch Priester und Ordensleute waren überzeugt, dass diese Kräfte zurückgedrängt werden mussten und stellten sich auf die Seite der Junta. Der Riss ging auch durch den Jesuitenorden, denn es gab genauso Priester und Ordensleute, die den bewaffneten Kampf „gegen Rechts“ unterstützten. Nicht nur das Militär, auch die Linke kämpfte mit Waffen. Da das damalige Leitungspersonal der Kirche, Bischöfe und Ordensobere, eher auf Seiten der Junta standen, war es naheliegend anzunehmen, dass der eigene Obere einen an die Junta ausgeliefert hatte, zumal wenn es vorher heftige Auseinandersetzungen um ein Sozialprojekt in einer Favela gab. Der Ordensausschluss der beiden Jesuiten war eingeleitet, als die Junta an die Macht kam.

Hätte der heutige Papst sich damals auf eine Seite gestellt, wäre seine Eignung für das Papstamt tatsächlich in Zweifel zu ziehen. Das kann er nur ausüben, wenn er sich nicht an eine politische Macht anlehnt. Dazu ein kurzer Rückblick:

Der antikommunistische aber nicht von den USA abhängige Papst
Johannes Paul II. kam aus einem Land, in dem sich die katholische Kirche klar gegen die kommunistische Partei positioniert hatte. Das galt auch für die DDR, aber nicht so für die die ehemals habsburgische Tschechoslowakei und auch nicht für das durch die habsburgische Staatskirche  geprägte Ungarn. Hier gab es Priester, die mit dem Regime als sog. Friedenspriester kooperierten. Kardinal Tomásek war ein solcher Friedenspriester und konnte deshalb Prager Erzbischof werden. Er wandelte sich in seinem Amt und wurde zum Gegenpol des Regimes. In Lateinamerika gab es in gleicher Weise Einfluss auf die Besetzung der Bischofsstühle. Oscar Romero war als solcher zum Erzbischof von San Salvador geworden und bekehrt sich, wie Tomásek, in seinem Amt. Das bezahlte er 1980 mit seiner Erschießung während eines Gottesdienstes.

Der zum Papst gewählte Krakauer Kardinal hätte eigentlich viele Gründe gehabt, sich an die USA anzulehnen. Aber schon schwer krank ließ er sich von Präsident Bush nicht umstimmen, den Angriff auf den Irak zu billigen.
Vom neuen Papst ist zu erwarten, dass er sein Amt unabhängig hält. Das ist eine neue Entwicklung, denn bis zur Wahl Pius X. 1903 stand der Vatikan in Abhängigkeit von Habsburg.

Die Vorwürfe eines ungarischen Jesuiten, der heute in Deutschland tätig ist
Es waren schon lange Vermutungen in Umlauf, der damalige Jesuitenprovinzial Bergoglio habe zwei Jesuiten wegen Verbindung zur Guerilla und auch wegen ordensinternen Streits an die die Junta ausgeliefert. Diese Vorwürfe waren bis zum 20.März nicht eindeutig aus der Welt geschafft. Der Jesuitenorden hat es nicht geleistet, schon früher eine Klärung herbeizuführen, als der jetzige Papst noch nicht Bischof war. Der ungarische Jesuit hat am 20.3. erst Klarheit gebracht, indem er schriftlich erklärte: Dies sind nun die Tatsachen. Orlando Yorio und ich wurden nicht von Pater Bergoglio angezeigt.

Am 15.3. hatte er die Fragen noch offengelassen: „Ich kann keine Stellung zur Rolle von P. Bergoglio in diesen Vorgängen nehmen.“

Warum er in seiner schriftlichen Erklärung vom 20.3. nicht erwähnt, dass der damalige Jesuitenobere viermal bei der Junta vorgesprochen hat, um ihn frei zu bekommen, kann wohl nur so erklärt werden, dass es immer noch Spannungen gibt. Wenn der Zweifel weiter bestanden hätte, müssten nicht nur die Katholiken unsicher sein, ob der Papst in einer Krisensituation die Unabhängigkeit des Amtes bewahrt, ohne die es über Nacht seine Funktion verlöre.
Es ist also geklärt, dass der Papst in schwierigen Situationen als unabhängiger Kirchenmann entscheiden wird. Ein weiterer Punkt sind die anstehenden Personalfragen.

Entschiedenheit in Personalfragen
Es geht einmal um die Vatikanbank. Hier steht der Vorwurf der Geldwäsche im Raum. Einige Kardinäle ließen auch vor dem Konklave durchblicken, dass es im Vatikan Machtkämpfe gibt. Ungeklärt ist immer noch, wer den Kammerdiener des Papstes veranlasste, Dokumente von dessen Schreibtisch zu entwenden. Unvergessen ist auch der Appell des obersten Kardinalbischofs an Benedikt XVI., mit dem Aufräumen bei den Missbrauchsfällen aufzuhören. Der Kardinal nutzte für sein Statement eine Ostermesse, so dass alle Welt es hören konnte.  Dem Kardinal von Buenos Aires geht der Ruf voraus, in Personalfragen nicht zu zögern. Man kann mit hoher Sicherheit annehmen, dass er auch deshalb gewählt wurde.

Die Dritte Welt und die Armut
Deutlich hat der neue Papst die Armutsthematik herausgestellt. Es sei auch darauf hingewiesen, dass er ein Buch gegen Korruption geschrieben hat. Da die katholische Kirche samt ihren religiösen und theologischen Impulse in Europa schwach geworden ist, wird es nicht nur um die Armut gehen, die von den deutschen Hilfswerken Adveniat und Misereor den hiesigen Katholiken mit jeder Spendenaktion immer wieder nahe gebracht wurde.

Es wird sicher zu einem Perspektivenwechsel kommen derart, dass der Zusammenhang zwischen gewählter Armut und Unabhängigkeit von wirtschaftlichen Systemen deutlich wird.

Bezug zum Evangelium
In den Texten der Werktagsmessen werden seit dem 11.3. die Auseinandersetzungen Jesu mit den Juden gelesen. Auch Jesus wird immer wieder gefragt, wer er eigentlich sei und mit welcher Vollmacht er handle. Er beruft sich auf seine „Werke“, die seine Worte bezeugen und dass er seinen Auftrag von seinem himmlischen Vater herleitet. Er argumentiert mit Zitaten aus der jüdischen Bibel. Auch der Papst wird bei schwierigen Entscheidungen nach seiner Vollmacht gefragt werden, sicherlich weiterhin besonders von deutschen Katholiken. Auch dabei wird sein wichtigster Zeuge die Heilige Schrift sein müssen. Dass er aber bibelfest ist, hat er aber bereits bewiesen.

Eckhard Bieger S.J.
kath.de-Redaktion

Es bleibt spannend und interessant (15.03.2013)

Jorge Mario Kardinal Bergoglio ist neuer Papst Franziskus

Verhaltener Jubel und fragende Gesichter, wer dieser neue Papst sei, herrschten nach der Verkündigung des Namens von Jorge Mario Kardinal Bergoglio auf dem Petersplatz. Vielen Pilgern, aber auch vielen Journalisten in den Medien, war der Name nicht geläufig, den Kardinalprotodiakon Jean-Louis Tauran nach dem „Habemus Papam“ verkündete.

Spannender als Weihnachten

So ein Konklave ist spannender als jedes Weihnachtsfest, wo die Kinder meistens eine Vorahnung auf die Geschenke haben. Denn alle Papstvorhersagen lagen falsch, so dass sich das alte Sprichwort bestätigt: Wer als Papst in ein Konklave geht, kommt als Kardinal wieder heraus. Diese Überraschung zeigt, dass die Papstwahl eben etwas anderes als eine politische Entscheidung ist, die mit Kandidaten und Prognosen geführt wird. Sie macht allen deutlich, dass die katholische Kirche keine Institution im rein weltlichen Sinn ist, sondern ihre eigene Dynamik kennt, die zweifelsohne das Interesse von Gläubigen und Nicht-Gläubigen auf sich zieht. Die Einschaltquoten weltweit zu einem Ereignis sind vermutlich die höchsten bei Bekanntgabe eines neuen Papstes.

Es scheint in dieser wissenschaftlich so vorhersagbaren und politisch durch Politbarometer und Forsa-Umfragen dominierten Gesellschaft ein großes Interesse an Überraschungen zu geben. Dieses gewisse „Ungewisse“ in der katholischen Kirche kann man nur im Glauben mit dem Heiligen Geist erfassen oder im Nicht-Glauben mit Misstrauen und Skepsis beantworten. Daher werden auch in der kommenden Zeit wieder einige Theorien entstehen, wie es zu dieser Wahl gekommen ist oder wer sie möglicherweise beeinflusst hat. Wie dem auch sei, wird keine dieser Theorien amtlich bestätigt werden, da das Schweigeversprechen der Kardinäle das Konklave schützt. Aus nüchterner Beobachtung bleibt festzustellen, dass eine wirkliche Überraschung die Aufmerksamkeit von vielen Menschen auf sich zieht. Bei einer Papstwahl „schaut“ die ganze Welt nach Rom. Das darf und sollte sich Papst Franziskus positiv zu Nutze machen.

Anders als Vorgänger

Kardinal Bergoglio hat keine Promotion abgeschlossen. Er gilt in seinem Heimatbistum als guter Seelsorger und hatte immer Augen und Ohren für Arme oder Gefangene. Diese Einfachheit brachte er auch bei seinem ersten Auftreten zum Ausdruck. Anders als seine Vorgänger, die in Messgewand und Stola bekleidet waren, trat er in der einfachen weißen Soutane auf die Loggia des Petersdoms. Diese Form der demütigen Haltung hatte er bereits vor den Kardinälen gezeigt, als er das Treueversprechen nicht auf der Kathedra sitzend, sondern stehend auf gleicher Augenhöhe von seinen Mitbrüdern entgegen nahm. Die Bescheidenheit zeigte er weiterhin darin, dass er scheinbar nur als Bischof von Rom die versammelten Gläubigen ansprach und sich verneigte, als diese für ihn beteten. Anders als bei seinen Vorgängern sind auch sein Name sowie seine Ordenszugehörigkeit für einen Papst neu.

Lateinamerika als Herausforderung

Sein Heimatkontinent Lateinamerika ist in großer Freude und Hoffnung. Die Region mit den meisten katholischen Christen auf der Erde wird qua Person nun im Pontifikat von Papst Franziskus eine bedeutende Rolle einnehmen. Seine Namensgebung weist darauf hin, dass die Armutsproblematik Thema für die Weltkirche sein wird. Zudem ist abzuwarten, welche Beiträge er speziell in diesem Zusammenhang für Lateinamerika setzen wird.

Armut im franziskanischen Sinn bedeutet aber noch mehr: Franziskus wollte die Kirche erbauen, indem er ein neues missionarisches Lebenszeugnis nah am Leben armer Menschen seiner Zeit setzte. Er wies mit der Gründung seines Bettelordens auf die Gegenwart Gottes in der Gesellschaft hin und gab sein Herz und sein Leben ganz für Jesus Christus. Wie diese Neuevangelisierung angesichts von Glaubensverfall in der westlichen Welt und dem Aufleben von verschiedenen evangelikalen Sekten in Lateinamerika aussehen kann, wird für das Pontifikat von Papst Franziskus zur Herausforderung werden. Ebenso werden Themen der westlichen Welt, wie etwa Abtreibung und Homo-Ehe, in der Öffentlichkeit bleiben, konnten doch die Legalisierung der Abtreibung und die Gleichstellung der Homo-Ehe in Argentinien trotz des hohen Anteils der Katholiken in der Bevölkerung nicht verhindert werden. Auch persönliche Details aus dem früheren Leben, wie etwa seine Position zur Militärdiktatur und im Fall der Jesuitenpriester Orlando Yorio und Francisco Jalics,  werden die Medien aufwerfen und eine Antwort einfordern.

Interesse als Chance

Aus der deutschen Perspektive betrachtet wird sich innerkirchlich und auch von außen her ein Wandel vollziehen. Der Blick wird weltkirchlicher werden, da die Situation der katholischen Kirche hierzulande nicht mehr so in der Öffentlichkeit stehen wird wie noch unter dem deutschen Papst Benedikt XVI., der dreimal sein Heimatland besuchte. Es ist eher unwahrscheinlich, dass Papst Franziskus Deutschland besuchen wird. Daher bleibt abzuwarten, wie die gesellschaftliche Öffentlichkeit das Pontifikat begleitet. Die bevorstehenden Herausforderungen und die überraschende Wahl von Papst Franziskus machen aber Mut, dass die  katholische Kirche für Außenstehende in den nächsten Jahren spannend und interessant bleibt. Dies gilt es positiv mit Hilfe des Heiligen Geistes zu nutzen, besonders in den Gemeinden vor Ort.

Sebastian Pilz

kath.de-Redaktion